Das Konzept des Hauses basiert auf einer Reflektion über die Bedeutung des Bautyps „Stadthaus“ und versucht seine Tradition weiterzuentwickeln, um diesen Bautyp neu zu definieren. Prägende Charaktereigenschaften sind primär Identität und Urbanität, die eine besondere Form von Wohnen ermöglichen, und sie sind Ausdruck einer Gesellschaft im Wandel, die durch moderne Mittel der technischen Produktion angemessene Lösungen für deren Vielfältigkeit anbietet. Als Loft verstehen wir in diesem Kontext einen Wohnraumtyp, der durch die Realisierung einer minimalen permanenten Struktur entsteht. Alle möglichen unterschiedlichen Lebensentwürfe werden ständig diesen Wohnraum interpretieren und anders gestalten. Eventuelle notwendige räumliche Trennungen werden den Grad der Mobilität jedes Nutzers ausdrücken, so dass ein Wechsel zwischen Tag und Nacht oder zwischen Generationen stattfinden kann.

Die Basiseinheit der Lofts des Stadthauses ist ein elementar selbstverständliches Modul, das industriell vorfabriziert wird, um durch die Massenproduktion die angestrebten Baukosten zu erreichen. Das Modul in seiner unterschiedlichen Deklinationen: geschlossen, perforiert, oder offen als Carports und Terrassen ist ständig als Thema der Komposition lesbar. Keller, Carport, Stützen und Treppenhaus werden in vorgefertigten Betonelementen realisiert, die Deckenkonstruktion besteht aus Spannbeton-Hohldecken, während die Wände komplett im Werk als Holzfachwerkkonstruktion vorgefertigt werden.

15.06.2022

Vortrag „Multiple Campus“ Gesprächsforum Digitales Lehren Die Rolle des Campus – Campus neugestalten, Ruhr-Universität Bochum

31.05.2022

Ausgewählt für Beauftragung IBA Architektenpool für Baugemeinschaften, Hamburg

In Rahmen eines zweistufigen Verfahrens hat die IBA Hamburg GmbH Fusi & Ammann Architekten für den IBA Architektenpools in Hamburg ausgewählt, da die Qualität der Studie bezogen auf die Qualitäten des Gestaltungskonzepts, des prozessualen Konzepts und des programmatischen Konzepts überzeugen konnte.

Insgesamt sind 61 Büros bzw. Bewerbergemeinschaften in die 2. Stufe gelangt. Davon haben 56 Büros eine Konzeptstudie mit Vision für eine Baugemeinschaft eingereicht und am 30. Mai 2022 dem Auswahlgremium digital präsentiert. Nach eingehender qualitativer Prüfung wurden insgesamt 28 Büros für den IBA Architektenpool ausgewählt.

04.05.2022

Preisverleihung und Präsentation Katalog Rethinking [urban] Retail

Die Geschäftsführung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, Mitglieder der Wettbewerbsjury, Prof. Klaus Sill und Prof. Paolo Fusi laden zur Preisverleihung des Edeka Awards 2021 und zur Präsentation des Katalogs “RETHINKING [URBAN] RETAIL” ein.

In der mittlerweile vierten Kooperation der Hafen City Universität Hamburg mit der EDEKA Handelsgesellschaft Nord GmbH wurde wiederum eine aktuelle Thematik der Stadt- und Architekturdiskussion behandelt, die sowohl in deutschen und europäischen Metropolen, wie auch in den regionalen Zentren Norddeutschlands virulent ist.

Nicht nur die Auswirkungen der Corona-Pandemie, ebenso obsolete Shoppingkonzepte, der immer stärker werdende Online-Handel, fehlende Mobilitätsalternativen und die zu einseitigen Nutzungsprogramme haben zur Folge, dass sich die Typologie des traditionellen Kaufhauses mit seinen großflächigen Verkaufsräumen in den Zentren vieler Städten nicht mehr bewährt. In der Folge stehen viele dieser Gebäude komplett oder teilweise leer.

Ausgangspunkt der entwurflich-konzeptionellen Vorgehensweise war die These, dass neue Typologien und Programmatiken entwickelt werden müssen, die diversere Flächenzuschnitte für Unternehmen, Händler und Kaufleute bieten, aber auch offen für andere Akteure, Initiativen und Interessensgruppen sind. Somit ist der Entwurf Teil einer städtebaulich wie architektonisch qualitätsvollen Gesamtsituation, die ergänzt durch weitere Angebote im Bereich Kultur, Bildung, Gastronomie und Freizeit, einen interessanten urbanen Mix entstehen lassen.

Preisverleihung und Katalogveröffentlichung finden am Mittwoch, den 04.05.2022 um 15:00 Uhr in die Räumlichkeiten der Rindermarkthalle in Hamburg statt.

22.03.2022

Jury Hochbaulich Wettbewerb “Holsten Quartier Bf 10“, Hamburg

21.03.2022

Jury Hochbaulich Wettbewerb “Holsten Quartier Bf 6“, Hamburg

10.–11.03.2022

Jury Wettbewerb “Neubau Hörsaalzentrum an der Friedrich-Alexander-Universität“, Erlangen

19.10.2021

Jury „Holcim Preis für Nachhaltigkheit 2021“

12.08.2021

Jury städtebaulich hochbauliches Gutachterverfahren “Weusthoffstrasse“, Hamburg

12.04.2021

Jury hochbaulich freiraumplanerischer Wettbewerb “Emils Quartier“, Hamburg

02.12.2020

Buchpräsentation: “Put People first” Jovis Verlag, Berlin

Das 7. Hamburger Bauforum hat das Thema Magistralen auf die Agenda gesetzt – die großen Ein- und Ausfallstraßen der Stadt. Internationale Planungsteams haben Drehbücher für die Hamburger Magistralen entwickelt und die Quartiere rechts und links davon in den Blick genommen. Wo liegt das Potenzial für die Innenentwicklung, für mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum? Und welche Chancen bietet die sich stark verändernde Mobilität? Die Publikation „Put People First!“ zeigt auf, wie die Magistralen zu den Schlagadern einer Stadt umgebaut werden könnten, die Fußgängerinnen und Fußgängern und Radfahrerinnen und Radfahrern auf Augenhöhe begegnen. Das Buch berichtet in großen Bildern über das außergewöhnliche Werkstattformat, das vom 19. bis 24. August 2019 stattfand, über die Ergebnisse der 14 Teams und über die öffentlichen Debatten, die dazu in Hamburg geführt werden.

Informationen zum Buch

29.10.2020

Jury „Holcim Preis für Nachhaltigkheit 2020“

24.08.2020

Jury Hochbaulich Wettbewerb “Holsten Quartier Bf 8“, Hamburg

11.06.2020

Jury Städtebaulich Hochbaulicher Wettbewerb “Neuentwicklung Amsinckstrasse 45“, Hamburg

26.02.2020

Jury Hochbaulicher Wettbewerb “Neubauvorhaben Mundsburger Damm“, Hamburg

05.02.2020

Transatlantic Collaboration “Urban Corridors” mit IIT Chicago

„DOPPELGANGER: CHICAGO - HAMBURG ist eine transatlantische Lehr-Forschungsinitiative zwischen dem College of Architecture des Illinois Institute of Technology (IIT) in Chicago und der HafenCity Universität (HCU) in Hamburg. Wir tragen dazu bei, die Besonderheiten des urbanen Lebens in den städtischen Korridoren der beiden Partnerstädte zu erforschen und die erheblichen Transformationen der Stadt, der Architektur und des Freiraums in beiden Metropolen an der Schnittstelle von Stadt und Infrastruktur mitzugestalten.“

05.12.2019

Preisverleihung und Präsentation: Katalog Edeka Award 2019 „Magistralen“, Hamburg

Die EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH lobt in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg (Lehrstuhl für Städtebaulicher Entwurf, Prof. Paolo Fusi und Lehrstuhl für konzeptuelles Entwerfen und Gebäudelehre, Prof. Klaus Sill) nach 2015 und 2017 bereits zum dritten Mal den studentischen Entwurfswettbewerb EDEKA AWARD aus, der sich mit zukunftsgerichteten Einzelhandelskonzepten im urbanen Kontext auseinandersetzt. Der EDEKA AWARD 2019 mit dem Untertitel „MAGISTRALEN“ fokussiert sich auf die Entwicklung von Konzepten und Visionen für Hamburgs große Ausfallstraßen unter Berücksichtigung der Nahversorgungslage. Am 5.12.2019 wurden im Auditorium der HCU die Preisträgerinnen und Preisträger vor rund 100 Gästen feierlich geehrt. Die Veranstaltung wurde mit einer Rede von Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg eröffnet.

27.11.2019

Jury hochbaulicher Wettbewerb “Hotel Heidenkampsweg 84“, Hamburg

29.10.2019

Jury „Holcim Preis für Nachhaltigkheit 2019“

16.10.2019

Buchveröffentlichung: „Multiple Campus-Szenarien für die Universität der Zukunft“, Jovis Verlag, Berlin

Wie sieht der städtische Campus der Zukunft aus? Die akademische Welt verändert sich massiv durch immer komplexere Herausforderungen und mit ihr auch die Städte. Paolo Fusi beschreibt den „Multiple Campus“ als einen Ort des Wissenstransfers, der neue Modelle für kreatives und innovatives Forschen, Arbeiten und Wohnen in der Stadt ermöglicht. Ausgehend von der Universität Hamburg setzt sich der Autor mit der Entwicklung von urbanen Campusstandorten weltweit auseinander und wertet architektonische und konzeptionelle Tendenzen aus. Am Beispiel von gewachsenen, kürzlich realisierten oder sich in Planung befindlichen Projekten in New York, Chicago, Lausanne, London, Trondheim und Kopenhagen untersucht er Entwurfsinstrumente für die Gestaltung von Architektur- und Raumtypen. Der Hamburger Stadtcampus wird morphologisch analysiert und die Betrachtung seiner historischen Entstehung um Zukunftsszenarien ergänzt.

Das neu erschienene Buch wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2019, 16. - 20.10.2019, vorgestellt.

Jovis Verlag

26.–27.09.2019

Jury Wettbewerb “Bundeswehrkrankenhaus – Zentrum für seelische Gesundheit“, Hamburg

24.09.2019

Jury Testplanungsverfahren “Stadteingang Elbbrücken“, Hamburg

15.06.–08.09.2019

Ausstellung: Frau Architekt: seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf

Museum der Arbeit, Hamburg

Die Architektur war lange Zeit eine Männerdomäne. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Frauen erstmals an den Technischen Hochschulen in Deutschland zu diplomierten Architektinnen ausgebildet und haben – oft mit innovativen Ideen und nicht selten gegen massive Widerstände – maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geleistet. Wie kaum eine andere Disziplin war Architektur von jeher eine Männerdomäne. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Seit einigen Jahren studieren mehr Frauen als Männer an den Architekturhochschulen. Der Trend ist europaweit, in Deutschland mit mehr als 53 Prozent am deutlichsten. Andererseits gibt es unter den im Beruf tätigen Architekten erst 30,9 Prozent Frauen. Zwar erreichen heute mehr Frauen als früher leitende Positionen als Partnerinnen in Architekturbüros, als Hochschullehrerinnen, als Präsidentinnen von Architektenkammern, an dem Geschlechter-Missverhältnis in der Architektur ändern solche Karrieren dennoch wenig. Die Gründung von Büros, die Besetzung einflussreicher Stellen und Professuren ist noch immer Männersache. Die Ausstellung im Museum der Arbeit geht diesem Phänomen nach und zeigt historische und aktuelle Entwicklungen.

Stefanie Ammann Fusi ist mit ihrem Werkbeitrag Teil der Ausstellung im Muserum der Arbeit in Hamburg.

Ausstellung: https://shmh.de/de/frau-architekt-seit-mehr-als-100-jahren-frauen-im-architektenberuf

19.–20.03.2019

Internationales Bauforum 2019, Hamburg

Das Bauforum ist ein Hamburger Veranstaltungsformat mit Tradition. Mit dem siebten Bauforum vom 19. bis 24. August 2019 in den Deichtorhallen wurde ein kreatives Versuchslabor ohne Grenzen geschaffen, in dem Ideen von Übermorgen für die Hamburger Magistralen entstanden. Ziel war es, diese Hauptverkehrsadern als Stadträume neu zu denken, um so auf aktuelle Themen und Probleme zu reagieren. Insgesamt ergeben sich neun Thesen, welche Rolle die Magistralen im städtischen Gefüge einnehmen könnten.

Magistrale 1: https://www.hamburg.de/magistralen/12950928/dokumentation/

13.08.2019

Jury Wettbewerb “Stellingen Sportplatzring Bf C“, Hamburg

20.06.2019

Wettbewerb wohnen an der Doppeleiche in Wedel, 1. Preis

03.05.2019

Jury hochbauliches Werkstattverfahren “Edge Elbside – Headquarter Vattenfall“, Hamburg

11.04.2019

Jury Wettbewerb “Fassadengestaltung am Anckelmannsplatz“, Hamburg

19.–20.03.2019

Jury hochbauliches Werkstattverfahren “Neuländer Quarree“, Hamburg

17.01.2019

Jury städtebaulicher Wettbewerb “Winsener Strasse – Eigenheimweg“, Hamburg

26.10.2018

Wettbewerb Gartenschau Balingen 2023 mit Ramboll Studio Dreiseitl, 2. Preis

24.10.2018

Jury „Holcim Preis für Nachhaltigkheit 2018“

19.09.2018

Ausstellungseröffnung: “Urban Waters: Hamburg – Chicago” mit IIT Chicago

Anfang Juni 2018 vereinbarten die HafenCity Universität Hamburg (Lehrstuhl für Städtebaulicher Entwurf, Prof. Paolo Fusi und Lehrstuhl für konzeptuelles Entwerfen und Gebäudelehre, Prof. Klaus Sill)) und das renommierte Illinois Institute of Technology Chicago (IIT) eine transatlantische Zusammenarbeit. Seitdem läuft der Austausch in der gemeinsamen Lehr- und Forschungskooperation „urban waters“ intensiv. Am Mittwoch, 12. September, ab 17 Uhr präsentieren die Partner erste Ergebnisse von „urban waters“ in einer Ausstellung im Foyer (1. OG) der HCU Hamburg. US-Generalkonsul Richard Yoneoka, Susanne Metz (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) und Dr.-Ing. Walter Pelka (Präsident der HCU Hamburg) eröffnen die Ausstellung. Der amerikanische Architekt Martin Felsen (Direktor Urban Lab, IIT Chicago) hält einen Keynote-Vortrag über das Verhältnis zwischen Stadt, Architektur und Wasser in Chicago. Die „urban-waters“-Ausstellung steht am Anfang mehrerer öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen des Projekts wie dem Architektursommer 2019 in Hamburg oder der Architekturbiennale 2019 in Chicago. Interessierte sind herzlich eingeladen.

14.09.2018

Jury hochbaulicher Wettbewerb “Barner Straße 42“, Hamburg

19.09.2017

Publikation: Schönheit und Logik

In “Die schöne Stadt“: Begriffe und Debatten, Theorie und Praxis in Architektur und Städtebau
Herausgeber: Uwe Altrock, Sandra Huning, Berlin

10.2016–01.2017

Ausstellung und Publikation: Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen

Ausstellungsbeitrag im Deutschen Architektur Zentrum, Frankfurt, 27.10.2016 – 22.01.2017

Zeit für einen Perspektivenwechsel im Wohnen: bis zum 12. Februar 2017 präsentiert der Bund Deutscher Architekten BDA im DAZ „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“.

Die Ausstellung ist ein Plädoyer für einen Perspektivwechsel, der sich von Standardvorgaben löst und einen Diskurs über die Qualitäten des Wohnens eröffnet.

Zehn Architektinnen und Architekten formulierten aus ihrem persönlichen Erfahrungshintergrund einen relevanten „Neuen Standard“ für den Wohnungsbau – sie stehen für ein Wohnen, das sich auf Essenzielles besinnt und reich an Atmosphäre ist, für ein flächenkompaktes Wohnen und für ein Wohnen mit anpassungsfähigen Raumstrukturen. Wie Wohnen weiterhin leistbar bleibt, wie Menschen am Werden ihrer Stadt teilhaben können, sind ebenso Themen wie Dichte als Möglichkeit für städtisches Leben.

Die „Neuen Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, eröffnen Denkräume, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen.

DAZ

Jovis Verlag

16.11.2016

Jury städtebaulicher landschaftsplanerischer Wettbewerb „Wohnen am Volkspark“, Hamburg

15.11.2016

Publikation: „Stadtcampus – zwischen Enklave und Agora“

HafenCity Universität Hamburg, Lehrstuhl für Städtebaulicher Entwurf, Prof. Paolo Fusi

Kann man über einen Raumtypus Stadtcampus sprechen und wie kann dieser als entwerferisches Werkzeug in Architektur und Städtebau angewendet werden? Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universität Hamburg, der HafenCity Universität und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen wurde der Campus Von-Melle-Park in Hamburg als urbaner Universitätscampus erforscht und seine zukünftige Entwicklung architektonisch und städtebaulich untersucht. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in der Tagung und in einer begleitenden Publikation vorgestellt, diskutiert und mit Forschungs- und Entwurfserfahrungen in verschiedenen europäischen Kontexten verglichen. Ziel der Tagung ist es, über den Stadtcampus als Lern- und Forschungsstandort und als hervorragende Chance für die Verbesserung der urbanen Qualität in der Stadt zu reflektieren.

19.09.2016

Publikation: Bauwelt 28.-29-16: Modulares Bauen: Germany’s Next Topmodul