

Für die zukünftige Planung und Entwicklung des Werkgeländes einer metallverarbeitenden Firma in Albstadt muss eine strategische Ausrichtung gefunden werden. Der Umgang mit dem Baubestand aus insgesamt 100 Jahren muss in eine zukunftsfähige klare Struktur transformiert werden, die die neuen Anforderungen für Logistik und Betriebseffizienz berücksichtigen. Primäre Faktoren sind hierbei flexible Strukturen und Anpassungsfähigkeit, um zukünftige Entwicklungen zu ermöglichen. Die Strukturen basieren auf einer Sequenz von ost-west orientierten Schichten (Achsen und Bereiche) und werden mit einer Reihung von nord-süd orientierten Baukörpern und Räumen überlagert, die zusätzliche architektonische räumliche Qualitäten ermöglichen.



Hauptkriterien der Restrukturierung sind die Zusammenlegung von Funktionen und eine Reduzierung der Laufwege. Durch die zentrale Positionierung des Logistikgebäudes werden die LKW Wartezonen direkt vorgelagert und es entstehen kurze Fahr- und Laufwege bei der Versorgung des gesamten Betriebs im Wareneingang und -ausgang.
Trotz der wirtschaftlichen Aspekte auf allen Ebenen wird eine angemessene gestalterische Aussage getroffen. Architektonisches Ziel ist, dass der Neubau des Logistikhofes, in Zusammenwirkung mit den bestehenden, so wie mit den zukünftigen Gebäuden eine qualitätsvolle Front zur Theodor-Groz-Straße als „Adresse“ gestalten wird.
